Warum Sie sich mit Elektrokontrollen beschäftigen sollten – bevor es zu spät ist

Stellen Sie sich vor: Sie sind Immobilienbesitzer oder Unternehmer und erhalten plötzlich ein Schreiben von Ihrem Netzbetreiber. „Bitte reichen Sie den Sicherheitsnachweis für Ihre Elektroinstallation ein.“

Und jetzt?

Viele Menschen geraten in diesem Moment in Panik.

  • Habe ich diesen Nachweis überhaupt?
  • Wer macht diese Kontrolle?
  • Was passiert, wenn ich die Frist verpasse?

Genau hier kommen die hoheitlichen Leistungen ins Spiel – und mit diesem Blogpost erklären wir Ihnen, was Sie darüber wissen müssen. Ausserdem erhalten Sie wertvolle Tipps, damit Sie keine Fristen verpassen und sich hohe Folgekosten ersparen.

Was sind hoheitliche Leistungen in der Elektrokontrolle?

Hoheitliche Leistungen klingen zunächst sehr formell – doch im Grunde geht es um gesetzlich vorgeschriebene Elektroprüfungen, die Ihre Sicherheit gewährleisten.

Was bedeutet das konkret für Sie?

  • Ihre elektrischen Anlagen müssen regelmässig geprüft werden.
  • Der Eigentümer trägt die Verantwortung – nicht der Elektriker oder Netzbetreiber.
  • Die Kontrolle darf nur von unabhängigen Kontrollorganen durchgeführt werden.

Diese Prüfungen verhindern nicht nur Stromausfälle und Brandgefahren, sondern sorgen auch dafür, dass Sie rechtlich auf der sicheren Seite sind.

Wann brauchen Sie eine Elektrokontrolle?

Viele Menschen denken: „Meine Elektroinstallation funktioniert doch einwandfrei – warum soll ich sie prüfen lassen?“

Doch genau hier liegt der Irrtum. Viele Probleme entstehen unbemerkt, und wenn sie sich bemerkbar machen, ist es oft zu spät.

Diese Fristen gelten für Ihre Elektrokontrolle:

  • Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen: alle 20 Jahre
  • Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte: alle 10 Jahre
  • Restaurants, Schulen, Arztpraxen: alle 5 Jahre
  • Tankstellen oder explosionsgefährdete Bereiche: alle 3 Jahre
  • Baustellen und Märkte: jedes Jahr
Tipp: Überprüfen Sie Ihre letzte Elektrokontrolle – wenn diese Fristen überschritten sind, sollten Sie sofort handeln. Warten Sie nicht auf eine Aufforderung!

Was passiert, wenn Sie die Kontrolle ignorieren?

Viele Immobilienbesitzer denken: „Das kann ich später noch regeln.“ Doch das kann schnell teuer werden.

  • Strafen und Bussgelder: Wenn Sie den Nachweis nicht einreichen, drohen Sanktionen vom Netzbetreiber.
  • Keine Versicherungsleistungen: Kommt es zu einem Brand oder Schaden, kann die Versicherung die Zahlung verweigern.
  • Haftungsrisiken: Falls jemand durch eine fehlerhafte Elektroinstallation verletzt wird, haften Sie persönlich.
Tipp: Tragen Sie Ihre nächste Kontrolle in Ihren Kalender ein und setzen Sie sich eine Erinnerung – so vergessen Sie die Fristen nicht!

Der Ablauf einer hoheitlichen Elektrokontrolle

Wie läuft so eine Kontrolle eigentlich ab? Ganz einfach:

  1. Aufforderung erhalten – Sie bekommen ein Schreiben vom Netzbetreiber mit der Aufforderung zur Prüfung.
  2. Kontrolleur beauftragen – Sie müssen selbst einen unabhängigen Elektrokontrolleur wählen. (Achtung: Ihr Elektriker darf das nicht machen!)
  3. Prüfung durchführen lassen – Der Kontrolleur überprüft Ihre gesamte Elektroinstallation auf Sicherheitsmängel.
  4. Mängel beheben lassen – Falls Fehler festgestellt werden, müssen diese von einem Elektroinstallateur korrigiert werden.
  5. Sicherheitsnachweis erhalten – Nach erfolgreicher Prüfung bekommen Sie den offiziellen SiNa (Sicherheitsnachweis), den Sie bis zur nächsten Kontrolle aufbewahren müssen.
Tipp: Lassen Sie sich von Ihrem Kontrolleur genau erklären, worauf Sie achten müssen. So vermeiden Sie unnötige Kosten für spätere Nachbesserungen!

Wie Sie sich Ärger und unnötige Kosten sparen

Jetzt wissen Sie, warum die Kontrolle wichtig ist – doch wie können Sie sicherstellen, dass alles reibungslos abläuft?

  • Warten Sie nicht auf das Schreiben Ihres Netzbetreibers. Je früher Sie die Kontrolle einplanen, desto mehr Zeit haben Sie für eventuelle Reparaturen.
  • Suchen Sie sich einen unabhängigen Elektrokontrolleur mit Erfahrung. (Tipp: Schorr Elektrokontrollen bietet professionelle und unabhängige Prüfungen.)
  • Halten Sie sich an die vorgeschriebenen Fristen – und bewahren Sie Ihren letzten Sicherheitsnachweis gut auf.
  • Lassen Sie kleinere Mängel sofort beheben, bevor sie zu grossen Problemen werden.

Mit diesen 5 Tipps senken Sie die Kosten der Elektrokontrolle!

1. Sorgen Sie für einen freien Zugang zu allen Elektroinstallationen

Der Kontrolleur muss alle relevanten Anschlüsse, Sicherungskästen und Steckdosen problemlos erreichen können.

Das können Sie tun:

  • Räumen Sie Möbel vor Verteilerkästen oder Steckdosen zur Seite.
  • Entfernen Sie Teppiche oder Verkleidungen, die den Zugang verdecken.
  • Öffnen Sie Schränke, in denen Sicherungskästen verbaut sind.
Tipp: Wenn der Kontrolleur nicht ungehindert prüfen kann, müssen oft zusätzliche Termine vereinbart werden – das kostet Zeit und Geld!

2. Überprüfen Sie Ihre Geräte selbst vorab

Viele Mängel entstehen durch alte oder beschädigte Elektrogeräte. Bevor die Kontrolle ansteht, sollten Sie Folgendes selbst checken:

Was Sie selbst prüfen können:

  • Sind Kabel oder Stecker beschädigt? (Risse, Wackelkontakte, Knicke)
  • Wird eine Steckdose beim Benutzen auffällig warm?
  • Gibt es flackernde Lampen oder Sicherungen, die oft herausfliegen?
Tipp: Ersetzen Sie defekte Mehrfachsteckdosen oder Netzteile vor der Kontrolle – sonst könnte der Kontrolleur sie beanstanden, und Sie müssten nachbessern.

3. Halten Sie frühere Prüfberichte bereit

Falls Sie schon einmal eine Elektrokontrolle hatten, hilft es enorm, wenn Sie den alten Sicherheitsnachweis (SiNa) oder andere Berichte bereithalten.

Warum das wichtig ist:

  • Der Kontrolleur sieht sofort, ob es frühere Mängel gab und ob diese behoben wurden.
  • Sie vermeiden doppelte Prüfungen oder unnötige Messungen.
  • Bei einer lückenlosen Dokumentation verläuft die Kontrolle oft schneller.
Tipp: Falls Ihnen das Dokument fehlt, fragen Sie Ihren letzten Kontrolleur oder suchen Sie es in Ihren Unterlagen – oft wird es beim Hauskauf oder bei Renovierungen übergeben.

4. Kleine Mängel schon vor der Kontrolle beheben

Manche Probleme lassen sich leicht erkennen und mit wenig Aufwand selbst beheben, ohne dass gleich ein Elektriker kommen muss.

Dinge, die Sie vorab checken können:

  • Lose Lichtschalter oder Steckdosen festschrauben lassen.
  • Offene oder beschädigte Kabelkanäle ersetzen.
  • Veraltete Glühbirnen durch energieeffiziente LEDs austauschen.
Tipp: Wenn der Kontrolleur Mängel feststellt, müssen Sie diese oft von einem Fachbetrieb reparieren lassen – das kann mehr kosten als eine rechtzeitige eigene Überprüfung.

5. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für die Kontrolle

Wenn Sie zu spät dran sind und die Frist abläuft, müssen Sie oft Eilgebühren zahlen oder riskieren eine Mahnung durch den Netzbetreiber.

So vermeiden Sie Stress:

  • Buchen Sie frühzeitig einen Termin, sobald Sie die Aufforderung zur Kontrolle erhalten.
  • Fragen Sie verschiedene Anbieter an und vergleichen Sie Preise.
  • Vermeiden Sie Stosszeiten: Viele Kontrollen werden gegen Jahresende fällig – planen Sie lieber früher!
Tipp: Wer flexibel ist und einen Termin in einer ruhigeren Zeit bucht, kann manchmal bessere Konditionen erhalten.

Fazit: So senken Sie die Kosten der Elektrokontrolle

Eine Elektrokontrolle ist Pflicht – aber es liegt an Ihnen, wie teuer sie wird!

  • Machen Sie Ihre Elektroinstallation leicht zugänglich – das spart Zeit und Folgetermine.
  • Überprüfen Sie selbst kleine Mängel, um unnötige Nachbesserungen zu vermeiden.
  • Halten Sie alle Unterlagen bereit, um doppelte Arbeit zu vermeiden.
  • Buchen Sie rechtzeitig, um Eilgebühren und Stress zu vermeiden.
  • Jetzt Termin buchen – und clever sparen!

Warum Schorr Elektrokontrollen?

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Lassen Sie sich nicht von Fristen überraschen – buchen Sie jetzt Ihre Elektrokontrolle und bleiben Sie auf der sicheren Seite!